Eintracht Hildesheim gg. SV GW Schwerin 28:18 (3. Liga Nord Frauen)

Endlich wieder ein Sieg der Hildesheimer Frauen. Die bisherige Saison verlief nicht wunschgemäß, daher war es heute wichtig mal wieder ein Lebenszeichen zu senden. Und das machten die Damen der Eintracht eindrucksvoll. Insbesondere in der ersten Halbzeit ließen sie Ball und Gegnerinnen gut laufen, kombinierten fein und warfen effektiv. Die eigenen Torfrauen  machten das Tor dicht und die Abwehr nahm die notwendige Härte im Abstiegskampf an und ließ sich von den Gästen nicht beeindrucken. Es war die Geschlossenheit und eine überragende Jennifer Jacobs (8 Tore), die den Unterschied zu Schwerin, die sich zu sehr auf ihre Rückraumasse verließen, machte. Völlig zu Recht ging die erste Halbzeit mit 17:11 an die Eintracht. Es war klar, dass die Schwerinerinnen im zweiten Spielabschnitt über noch mehr Härte ins Spiel zurückfinden wollten. Aber die Eintracht bot Paroli, was dazu führte, dass die an sich guten Schiedsrichterinnen für ca. 10 Minuten den Faden verloren. Mehrere ahndungswürdige Fouls auf beiden Seiten blieben ungestraft. Bei einem 7-Tore-Rückstand – 12 Minuten vor Abpfiff – ordnete Schwerins Trainer Franke eine personenbezogene Deckungsmaßnahme ab der Mittellinie an, was aber den flinkeren Hildesheimerinnen eher in die Karten spielte. Am Ende stand ein Sieg mit 10 Toren Differenz zu Buche und ein Gefühl, was die Spielerinnen um Trainer Mai lange nicht mehr erleben durften.