wB gg. TuS Bothfeld (2019_01_13/ Verbandsliga Ost HVN)

Die wB der TSV Burgdorf Handball ließ dem Gast keine Chance. Spielerisch, technisch und auch körperlich zeigten sich die Mädels vom Trainergespann Fabian Ullrich/Carsten Eggers 40 Minuten lang überlegen. Lediglich zu Beginn der zweiten Spielhälfte hatten die Bothfelderinnen, insbesondere mit der starken Theresa Gimmel (8) einen guten Lauf, der aber nicht ausreichte, um den verdienten Sieg der Gastgeberinnen, bei denen Meret Brandes (6), Marie Heinze (6), Mira Reuter (5) und Paula Weiß (5) aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausragten, zu gefährden.

gg. TSG Emmerthal (2019_01_13 / Verbandsliga Nds.)

Klasse Spiel des SVA im ersten Spiel des neuen Jahres. Die Vorzeichen waren klar. Emmerthal kam als Tabellensechster in der Favoritenrolle zum Elften. SVA-Trainer Martin Kahle und sein Team nahmen die Underdog-Rolle an und boten der TSG nicht nur Paroli, sondern zeigten vor 150 Zuschauern von Beginn an, dass der Sieg und zwei Punkte in der HBG-Halle bleiben werden. In den Anfangsminuten waren es die bärenstarken Justin Behr (5), Henrik Weinmann (6) und Maxi Ahrenbeck (7), die derTSG-Abwehr arge Schwierigkeiten bereiteten und dafür sorgten, dass es nach 2 Minuten bereits 3:1 stand. Aber Emmerthal zeigte eine Gegenreaktion und gestaltete das Spiel bis zum 7:6 offen. Dann waren es wieder Behr und Weinmann die für einen 4-Tore-Vorsprung sorgten. Das war eine kleine Vorentscheidung in diesem von guten Abwehrreihen geprägten Spiel. Bis zum Halbzeitstand von 15:12 für den SVA ließen beide Mannschaften offensiv Einiges liegen, was aber bis dahin den guten Torhüterleistungen und effektiver Abwehrarbeit zuzuschreiben war. Im zweiten Spielabschnitt waren es dann mehr und mehr die Hausherren, die das Kommando übernahmen. Behr und Weinmann konnten größtenteils geschont werden, während das Team SVA weiterhin viel Druck auf die gegnerische Abwehr ausübte, die kaum noch geeignete Abwehrmittel zB auf die Kreisanspiele fand, die der mit 7 Toren überragende Ahrenbeck entweder verwerten konnte oder aber mit einem 7m belohnt bekam. Auf Gästeseite waren es lediglich Gordon Wahl, Noah Wissel und Jan Owczarski (je 5), die zu überzeugen wussten. Wie der TSG-Torwart zurecht bemerkte, zeigten die Gastgeber den mannschaftlich deutlich geschlosseneren Willen. Einziger Wermutstropfen war die folgenlose Rote Karte für den ansonsten wichtigen SVA-Akteur Lucas Wernig, die ihm nach einer überharten Abwehraktion zurecht durch die souveränen Schiedsrichter gezeigt worden war.  Im Abstiegskampf konnte sich der SVA mit diesem Sieg ein wenig deutlicher von der Abstiegszone absetzen und kann mit dieser Leistung optimistisch in die nächsten Begegnungen gehen.

Mini-WM TSV Anderten 2019_01_05/06 2. Tag

Auch Tag 2 bot dem Jugendhandballherz wieder alles. Freude, Tränen, Emotionen pur, ein fröhlich feierndes Publikum, dass alle teilnehmenden Mannschaften mit viel Applaus belohnte und die Ehrung des turnierbesten Spielers Marc Riffelmacher vom Team Spanien (HSG Dudenhofen-Schifferstadt). Jedes Team konnte bei dieser Stimmung auch Niederlagen etwas Positives abgewinnen und so kann am Ende resümiert werden, dass die Mini-WM mit dem Sieger aus Katar (JSG Melsungen) ein voller Erfolg für die Veranstalter und insbesondere Organisatoren gewesen ist. Das riecht nach einer EM 2020 auch nach einer WM 2021 :-), trotz der unglücklichen Umstände, dass die Stadt Hannover es nicht ‘gebacken’ bekommen hat die Duschräume am Eisteichweg aus Kostengründen wieder Instand zu setzen. Traurig und absolut nicht hinnehmbar in einer modernen Gesellschaft. Marco Palazzi und Orga-Team ist da überhaupt kein Vorwurf zu machen – schuld trifft allein die Stadt Hannover.

Wer Interesse an Fotos hat meldet sich bitte unter  miksport3@gmail.com

Mini-WM TSV Anderten 2019_01_05/06 1. Tag

In einer eher sportarmen Zeit kommt dieses Event genau zur richtigen Zeit. Die Mini-WM der männlichen D-Jugend-Handballer. Der TSV Anderten als Ausrichter hatte ganze Arbeit geleistet und die 11. WM der Extraklasse auf die Beine gestellt. Marco Palazzi zeichnete sich wie immer als Hauptverantwortlicher aus und freute sich über die rege Teilnahme. Aus dem ganzen Bundesgebiet kamen die Mannschaften zusammen und spielten als Nationen um Gewinnpunkte und Ehre. So vertritt beispielsweise der VfL Horneburg die Farben Norwegens, HC Erlangen die von Dänemark oder aber Handball Lemgo die von Ungarn. Am ersten Spieltag zog es mich also in die Halle am Eisteichweg, eine von vier Spielstätten. Und die Zuschauer, Spieler und natürlich auch ich bekamen einiges an tollen Jugendsport geboten. Das Niveau war klasse und alle Teams spielten mit viel Engagement und Spaß. In jedem Team befanden sich Spieler, von denen in einigen Jahren sicher mehr zu hören und sehen sein wird. So kann sich Handball Lemgo freuen, ein so großes Talent wie Mamadou Sidibe in seinen Reihen zu haben. Körperlich und spielerisch zeigte er ganz unaufgeregt überragenden D-, eher schon C-Jugend-Handball. Wird interessant sein seinen Werdegang zu verfolgen.

Hier nun eine kleine Auswahl von Bildern des ersten Spieltages am Eisteichweg. Den zweiten Spieltag findet ihr unter dem Button ‘Sport’ – ‘Handball’ – ‘Mini WM 2019’ 2. Tag.

Wer Interesse an Fotos haben sollte, der kann sich gerne bei mir unter miksport3@gmail.com melden.

Eintracht Hildesheim gg. SV GW Schwerin 28:18 (3. Liga Nord Frauen)

Endlich wieder ein Sieg der Hildesheimer Frauen. Die bisherige Saison verlief nicht wunschgemäß, daher war es heute wichtig mal wieder ein Lebenszeichen zu senden. Und das machten die Damen der Eintracht eindrucksvoll. Insbesondere in der ersten Halbzeit ließen sie Ball und Gegnerinnen gut laufen, kombinierten fein und warfen effektiv. Die eigenen Torfrauen  machten das Tor dicht und die Abwehr nahm die notwendige Härte im Abstiegskampf an und ließ sich von den Gästen nicht beeindrucken. Es war die Geschlossenheit und eine überragende Jennifer Jacobs (8 Tore), die den Unterschied zu Schwerin, die sich zu sehr auf ihre Rückraumasse verließen, machte. Völlig zu Recht ging die erste Halbzeit mit 17:11 an die Eintracht. Es war klar, dass die Schwerinerinnen im zweiten Spielabschnitt über noch mehr Härte ins Spiel zurückfinden wollten. Aber die Eintracht bot Paroli, was dazu führte, dass die an sich guten Schiedsrichterinnen für ca. 10 Minuten den Faden verloren. Mehrere ahndungswürdige Fouls auf beiden Seiten blieben ungestraft. Bei einem 7-Tore-Rückstand – 12 Minuten vor Abpfiff – ordnete Schwerins Trainer Franke eine personenbezogene Deckungsmaßnahme ab der Mittellinie an, was aber den flinkeren Hildesheimerinnen eher in die Karten spielte. Am Ende stand ein Sieg mit 10 Toren Differenz zu Buche und ein Gefühl, was die Spielerinnen um Trainer Mai lange nicht mehr erleben durften.

HSV Hannover gg. HHB Burgwedel 24:23 (3. Liga-Nord)

Erleichterung beim HSV – Enttäuschung beim HHB. Die Vorzeichen waren deutlich. Der HSV musste vor nahezu ausverkauftem Haus dieses Derby gewinnen, um nicht in den Abstiegskampf einzusteigen. HHB musste gewinnen, um den ohnehin vorletzten Tabellenplatz nicht noch weiter zu festigen. So war eigentlich klar, dass sich diese Begegnung nur mit der besseren Abwehr gewinnen lässt. Der HSV startete hervorragend und hatte mit dem über das gesamte Spiel hinweg starken Torwart Lange einen wertvollen Rückhalt. Ihm gelang es mehrfach Versuche des wurfgewaltigen Bilbija, den Außenspielern Antonovitch und Koch, als auch Kreisspieler Reinsch zu entschärfen. Der HSV hingegen konnte seine ersten Versuche verwerten und lag 4:1 in Front. Aber HHB zeigte sich keinesfalls geschockt, fand nun ebenfalls ins Spiel und gestaltete das jederzeit spannende Match offen. Zu verdanken war es der umsichtigen Spielweise von Marius Kastening und seinem ruhigen Spielaufbau, später auch dem reifen Spiel von Florian Freitag. Dem HSV wurde damit die Möglichkeit der schnellen Tempogegenstöße aufgrund von Ballverlusten genommen. HHB zeigte zudem ein schnelles Rückzugsverhalten und Mustafa Wendland lief im Tor zur Höchstform auf. Reihenweise konnte er Würfe der Außenspieler Schenker und Quedenbaum  halten, was zur Folge hatte, dass den Zuschauern nunmehr ein interessantes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe geboten wurde. Die zunächst mäßige Stimmung sollte sich im zweiten Spielabschnitt ändern. Begünstigt durch die ein oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung -die jedoch beide Teams zu verdauen hatten, kamen Emotionen auf und packende Abwehrkämpfe bestimmten fortan das Spielgeschehen, bei dem sich der bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechselung ausgezeichnete HHB-Spieler Freitag auszeichnete. Eine Schwächung, wie sich später herausstellen sollte, denn die Burgwedler führten nicht unverdient gegen verunsicherte Hausherren und hatten nun mit dem an diesem Tag unglücklichen Bilbija wieder einen Unsicherheitsfaktor in ihren Reihen. Lediglich der erst 18-jährige HSV-Mittelspieler Bausch behielt Übersicht und Nerven, führte geschickt die Angriffe seines Teams, leistete als vorgezogener Abwehrspieler herausragendes und sollte neben Torwart Lange stärkster und entscheidender Spieler des HSV werden. Die zum Ende hin mehr und mehr auftretenden Fehlwürfe förderten die Spannung bis in die letzte Spielminute. Kurz vor Abpfiff hieß es gerechterweise 23:23, als in der letzten Spielminute ein mißlungener Wurfversuch von Bilbija vom HSV zum vielumjubelten, aber mehr als glücklichen Siegtreffer genutzt werden konnte. Auch der letzte Angriff des HHB über Kreisspieler Michailidis konnte nicht verwertet werden, sodass in Burgwedel nunmehr die Alarmglocken schrillen dürften. Am Ende war es die Verletzung von Freitag und die überragende Defensivleistung des vorgezogenen HSV-Abwehrspielers Bausch, die dem HSV den Sieg zweier gleichwertiger Mannschaften bescherte.

Kanada 2018

Multikulturelle Weltmetropolen wie Toronto und Vancouver oder die etwas beschaulichere Hauptstadt Ottawa; ländliche Idylle um Cochrane, die Rocky Mountains mit ihren unglaublichen Bergen, Seen und ‘Icefields, und das umwerfend schöne Vancouver Island mit seinen sympathischen Bewohnern ließen uns wirklich gut erholen. Bilder sprechen für sich: